Heike
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CBD-Öl – mein persönliches Wundermittel!

CBD-Öl – Heikes persönliches Wundermittel

Ich habe seit 26 Jahren MS und die Fatigue zog in einem sehr schlimmen Ausmaß 2008 bei mir ein. Ich bekam aufgrund eines neuen Schubes eine Dauer-Fatigue, die mich wirklich so aushebelte, dass dieser Dauer-MÜDE-Zustand nur noch abartig und schlimm war. Da rauf setzten sich täglich circa 5 Fatigue-Attacken, die mich zum sofortigen Hinlegen zwangen. Im Endeffekt musste ich eine Erwerbsminderungsrente beantragen, da ich nicht mehr fähig war, meinen Job auszuüben, geschweige denn, länger als 2 Stunden am Stück „auf“ zu sein.

Meine Geschichte: Wie ich zum CBD-Öl kam

Für unseren Blog „Einblick“ von MS-Begleiter hatten wir einen Workshop, bei dem sich alle Blogger*innen trafen. In diesem Rahmen wurde ich durch einen schwerbehinderten jungen Mann mit MS auf Hanföl aufmerksam gemacht. Er verfolgt meinen MS-Blog und hatte gelesen, dass mich bei meiner Form der MS vor allem die abnorme Erschöpfung und Erschöpfbarkeit (Fatigue) sowie der Schlafmangel außer Kraft setzen. Er selbst hatte die Erfahrung gemacht, dass das Hanföl gegen Fatigue hilft – auch beim Einschlafen. Da mich diese beiden Symptome sehr stark belasteten, hörte ich mir seine Ausführungen gerne an.

Aber ich gebe zu: Meine Angst, ich würde etwas „Illegales“ konsumieren oder gar „high“ davon werden, hat mich tief bewegt und so machte ich mich im Internet auf die Suche nach der
Wirksamkeit. Ich recherchierte und forschte nach, hinterfragte viel und las nächtelang – und war mir nach einiger Zeit sicher:

CBD ist legal und macht weder abhängig noch high!

JUHU, ich war einen Schritt weiter :)
Der nette MS‘ler schickte mir dann einen Link und so bestellte ich voller Aufregung mein erstes Hanföl. Dem liebevollen Spott meiner Familie war ich ausgesetzt und war froh, dass mein Enkelchen noch ein Baby war und nicht etwa erzählen konnte, dass ihre Oma nun „kiffen“ würde ;)

An den Reaktionen im Freundeskreis und auch in MS-Kreisen (beispielsweise in MS-Gruppen auf Facebook) konnte ich sehen, dass Hanf ein heißes Thema ist.

Todesmutig also erwartete ich die Ankunft des Öls und noch todesmutiger öffnete ich das Päckchen. Ich roch daran und muss sagen: Igitt – es riecht und schmeckt fürchterlich. ABER: Heute, nach vier Jahren Einnahme, ist mir der Geschmack egal. Die Wirkung zählt! Und es gibt auch mittlerweile deutlich besser schmeckende Öle!

Aber der Reihe nach:

Ich nahm das Hanföl abends ein, da ich mir erst einmal – nach vielen Erfahrungsberichten im Internet – eine Schlafförderung erhoffte. Was mich in dieser Nacht allerdings erwartete (bei nur EINEM Tropfen des 5%igen Öls), übertraf all meine Erwartungen! :)

Ich war sooo wach, so hellwach und fidel, dass ich in dieser Nacht kein Auge zumachen konnte und ein komplettes Buch ausgelesen habe. Ich war wach, voller Energie – und schlaflos! Ich nutzte wirklich die komplette Nacht zum Lesen und stand morgens dann sehr früh auf. Das heißt also: Ein Tropfen CBD-Öl hinderte mich am Schlafen, aber ich fühlte mich erfrischt.

Meine logische Schlussfolgerung war dann: Wenn es mich wach macht, könnte es mir ja auch gegen meine Fatigue helfen. Ich war zwar etwas enttäuscht, dass mein sehr großes Schlafproblem nicht gelöst war, aber eine kleine Hoffnung stieg in mir auf.

Hilft Hanföl gegen Fatigue?

Ich nahm morgens also 2 Tropfen des 5%igen CBD-Öls und ich wurde wacher und energetischer – und dies innerhalb von 20 Minuten. Ich erlebte damals ein dermaßen tolles Gefühl von ENERGIE, dass ich mich heute noch daran erinnere.

Mein Körper fühlt sich bei Fatigue extrem schwer an: Ich bin dann weder körperlich noch psychisch zu irgendetwas in der Lage. Liegen und Ruhen – mehr geht nicht. Das heißt also, dass meine Lebensqualität gleich null war und es mir in dieser Zeit wirklich erbärmlich ging. Nachdem die Erwerbsminderungsrente endlich genehmigt wurde (nach einem harten, jahrelangen und sehr zähen Kampf) und ich mir die Zeit zu Hause besser einteilen konnte, wurden die Fatigue-Attacken etwas weniger und vor allem nicht mehr ganz so heftig. Trotzdem musste ich, bis zu dem Zeitpunkt, in dem CBD in mein Leben trat, manchmal ein Leben des Dahinvegetierens führen – und das war alles andere als toll!

Ich erinnere mich noch daran, als mein Enkelchen auf die Welt kam und ich babysitten durfte: Ich lag manchmal „erschossen“ neben diesem kleinen süßen Bündel auf der Couch und hoffte, dass es nun etwas ruhen würde – bis ich meine Fatigue-Attacke wieder überwunden hätte. Das sind schreckliche Momente, die nicht nur dem ohnehin durch MS geschlauchten Körper schaden, sondern auch der Seele.

Nun also sah ich (CBD-)LICHT am Horizont – es keimte Hoffnung auf. Hoffnung auf etwas mehr Normalität, auf mehr Lebensqualität und vor allem auf etwas mehr Energie und Durchhaltevermögen.

Finde die richtige Dosis

An Tag 2 steigerte ich die Dosis auf 3 Tropfen des 5%igen CBD-Öls und spürte weiterhin die energetische Wirkung.

Innerhalb von 2 Wochen steigerte ich mich auf 5 Tropfen und später dann auf 10 Tropfen. Heute nehme ich morgens 2–3 Tropfen eines 27%igen CBD-Öls und mittags 1–2 Mal ein 10%iges Öl mit bis zu 5 Tropfen ein. Ich kann meine Fatigue damit an manchen Tag besiegen, an anderen zumindest in Schach halten. Deshalb bezeichne ich das CBD-Öl als mein ganz persönliches Wundermittel! Ich habe meine verlorengegangene Lebensqualität größtenteils wieder erhalten, kann nun auch mal mehrere Sachen an einem Tag planen und habe Tage oder Wochen fast ganz ohne Fatigue. Mein Schlaf hat sich interessanterweise trotzdem verbessert, indem die Schlafqualität deutlich intensiver wurde.

Auch viele andere Symptome verschwinden nach und nach – z. B. meine vielseitigen Schmerzen –, meine Gehfähigkeit wurde belastbarer, meine Kraft größer und vor allem wurde ich deutlich wacher und es gibt auch endlich wieder Tage voller Energie!
Seit 4 Jahren nehme ich nun täglich das CBD-Öl und spüre immer noch Verbesserungen und immer noch mehr Lebensqualität.

CBD wirkt bei jedem unterschiedlich

CBD wirkt, und das ist wichtig zu wissen, bei jedem Menschen unterschiedlich. Ich werde davon wach und somit hilft es mir bei meiner Fatigue, andere werden müde und können besser schlafen. Jeder muss individuell für sich ausprobieren, ob er wach oder müde wird und die Einnahmezeit dementsprechend wählen. Immer aber hilft CBD dem ganzen Organismus – es ist für die allgemeine Wirksamkeit egal, zu welcher Uhrzeit man es einnimmt. Es wirkt und wirkt!

Viele beschreiben die Wirkung des CBD-Öls als ein wohliges Gefühl, das sowohl körperlich als auch in Form von verbesserter Konzentration hilft und wieder mehr Tatkraft bringt. Wenn man dieses Gefühl, diesen Zustand über längere Zeit verspürt, macht es auch MUT, immer mal etwas Neues auszuprobieren – man wird couragierter in kleinen Dingen, welche aber eine große Auswirkung haben können. So traue ich mir beispielsweise mittlerweile größere Spaziergänge mit meinem Hund zu – weil ich erfahren und erlebt habe, DASS ich es kann: Dank CBD! Diese neue Gelassenheit motiviert unendlich und tut somit Körper und Seele gut!

Das heißt also zusammengefasst, dass das CBD bei mir eine neue innere Haltung erzeugt, die mich deutlich entspannter den Alltag bewältigen lässt – ohne dass mir etwas gleichgültig wäre, sondern einfach ruhiger und „cooler“! Ich bin gelöster und wacher, aber dennoch verfalle ich nicht in unwillkommene Hektik, sondern spüre viel eher mein „eigenes Tempo“ und kann mich gelockerter diesem anpassen. Dies ist besonders bei unserer Erkrankung sehr wichtig, da selbst kleine Überforderungen zu Rückschlägen führen können.

Mein Motto ist deshalb auch ganz klar:
„Ohne mein CBD gehe ich nirgends hin!“ :)

Und noch einmal zur Erinnerung:

  • CBD macht nicht high.
  • Zugleich gilt das Öl aber als eines der stärksten Inhaltsstoffe der Pflanze.

Nebenwirkungen gibt es quasi keine und es ist ein rein pflanzliches Mittel! Ich kann es einfach nur empfehlen! Die Wirkung setzt übrigens nicht bei jedem sofort ein, sondern manchmal braucht der Körper gute 4 Wochen, um sich auf das CBD einzustellen, bzw. es braucht Zeit, bis es seine Wirkung entfaltet.

Probiert es doch einfach mal aus!

Auf meinem Blog multiple-arts.com habe ich extra eine Sparte „CBD/Hanf“ eingerichtet – dort sind viele ratgebende Artikel zu finden. Auch ein Ratgeberbuch zum Thema CBD habe ich geschrieben, da es wohltut, wenn man neben der Einnahme auch noch begreift, WARUM das Cannabidiol so sehr hilft und unterstützt und wie es im eigenen Körper seine Wirkung ausbreiten kann. Und ich möchte noch eine besondere Webseite empfehlen: cbdratgeber.de. Hier erfahrt ihr alles rund um CBD mit fundierten Berichten – ohne Werbung, sondern reine Info! Absolut empfehlenswert und hilfreich!

Und final noch etwas Hintergrundwissen für euch:

CBD = Cannabidiol wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Die einzelnen Bestandteile der Pflanze (Fasern, Samen, Blätter, Blüten) werden ungenauerweise ebenfalls als Hanf bezeichnet. Aus diesen Pflanzenteilen können jeweils sehr verschiedene Produkte hergestellt werden: Seile (aus den Fasern der Stängel), Speiseöl (aus den Samen), ätherisches Öl (aus destillierten Blättern und Blüten) sowie Haschisch und Marihuana (aus getrockneten Blättern, Blüten und Blütenständen). Reifer Hanfsamen besteht zu über 30 % aus Öl.

Cannabis ist der wissenschaftliche Name des Hanfs.

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, eine einzigartige Verbindung, die sich von Natur aus in Cannabis und Hanf befindet. Das heißt, CBD ist eine biomedizinische Abkürzung für Cannabidiol, welches wiederum zu den Cannabinoiden zählt. Es wird aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Durch einen speziellen Verdampfungsvorgang (CO2-Methode) werden überschüssige Substanzen verdampft und danach herausgefiltert. Wichtig zu wissen ist, dass CBD (im Gegensatz zu THC) nicht psychoaktiv ist bzw. wirkt! Das heißt:

CBD macht weder „high“, noch erzeugt es Halluzinationen oder ähnliche Rauschzustände.

CBD ist ein kaum psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf (Cannabis sativa/ indica). Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Weitere pharmakologische Effekte wie z. B. eine antipsychotische Wirkung werden erforscht. Cannabidiol liegt – wie alle Cannabinoide – in der Pflanze überwiegend als Säure (CBD-Carbonsäure) vor. (Quelle/Stand März 2018: https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabidiol)

MAT-DE-2102104-1.0-04/2021