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Trotz MS mit Tempo durch das Leben – Maik zeigt wie!

Maik

Obwohl Maik seit über 20 Jahren mit der Multiplen Sklerose (MS) lebt, lässt er seinen Alltag nicht von der Erkrankung bestimmen. Er hatte immer schon einen klaren Plan vom Leben: Rein in die Finanzwelt, eine Karriere aufbauen und eine Familie gründen. Als die MS dazukam, ließ sich Maik nicht ablenken, er setzte stattdessen neue Schwerpunkte: seine Gesundheit, mehr Zeit für sich und die Familie.

Von einer Station zur nächsten – sowohl im Job als auch in der MS-Behandlung

Im Alter von 23 Jahren erhielt Maik die Diagnose MS. Eines Morgens empfand er Taubheitsgefühle in der linken Körperhälfte und da das seltsame Gefühl nicht wegging, beschloss Maik, zum Hausarzt zu gehen. Noch am selben Tag erhielt er eine Überweisung in die neurologische Praxis und innerhalb eines Tages stand fest: Die MS ist die Ursache für die Beschwerden. „Ich hatte damals eine tolle Ärztin und wurde gut eingestellt, sodass ich mein Leben für die Umstände ‚normal‘ weiterführen konnte. Ich habe mich erstmal auf meine Karriere fokussiert“, erinnert sich Maik.

Aufgrund eines Jobwechsels ist Maik vor 20 Jahren mit seiner Frau in eine Großstadt gezogen. In dieser Zeit durchlief er viele Stationen in der MS-Therapie. Er recherchierte führende MS Ärzt*innen in Deutschland und nahm es gerne in Kauf, für eine Behandlung von MS Expert*innen auch mal mehrere Hunderte Kilometer zu fahren. „Es war damals langwierig und ein bisschen frustrierend. Irgendwann habe ich gemerkt, dass sich meine MS verschlechtert, aber meine Ergebnisse bei den Kontrollterminen waren stabil“, erinnert sich Maik. Die Verschlechterung merkte er verstärkt an kürzeren Gehstrecken, die Funktionalität im linken Bein ließ immer mehr nach. Maik gab nicht auf und nach mehreren Gesprächen mit unterschiedlichen neurologischen Praxen wurde die sekundär progrediente MS (SPMS) 2014 diagnostiziert.

Maik

Maik über die MS-Progression

„Eine Herausforderung ist es, die Gesundheit zu erhalten und Verschlechterungen frühzeitig zu erkennen. Oft bemerkt man das erst zu spät.“

Trotz der Rückschläge blickt Maik seiner Zukunft positiv entgegen

Nach der SPMS-Diagnose musste Maik viele Veränderungen in Kauf nehmen. Wie er seinen Alltag meistert, welche neuen Aufgaben er jetzt in der Familie hat und welche Abenteuer er mit seinem Handbike erlebt, erzählt er im Video!

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